SCHAUSPIEL Teatro d’arte Scarello präsentiert mitreißende Inszenierung von Goldonis „Diener zweier Herren“ Mit einer fulminanten Aufführung eines Klassikers der Weltliteratur hat das „Teatro d’arte Scarello“ die Bühne der Alten Patrone (wieder)belebt, als wäre diese genau dafür geschaffen - „Der Diener zweier Herren“ von Carlo Goldoni hat zünftig gezündet und etliche Treffer im Zwerchfell des Publikums gelandet. Zugegeben, man muss sich erst einmal darauf einlassen: Die barocken Komödien des venezianischen Theaterreformers (1793 in Paris gestorben), sind ein Stück weit von uns entfernt - ästhetisch; inhaltlich gibt es durchaus Überzeitliches zu entdecken, wenn eine Inszenierung so originell und intelligent daherkommt wie die von Anita Steiner. Auf dem schmalen Grat zwischen Traditionspflege und zeitgemäßer Anverwandlung muss sie nicht balancieren, sondern kann tanzen und springen. Die zündenden Harlekin-Sprünge vollführt Gian Andrea Scarello (als Diener Truffaldino), der spiritus rector des „Teatro“ und Garant für die authentische Treffsicherheit der traditionellen Spieltechnik mit den Halbmasken der Commedia dell’arte. Goldoni folgt der Commedia-Tradition, um sie aufzubrechen und realistisch-psychologisch zu erweitern; Scarello verfolgt seit Jahren die Integration von Commedia-Elementen in heutiges Theater; und Anita Steiner hat einen überzeugenden Weg gefunden, genau diesen Anforderungen in ihrer Inszenierung gerecht zu werden. Dabei stand ihr eine rundum begeisternde Besetzung zur Seite - und adäquate Musik von Almut Schwab und Gabriela Kaufmann. War Scarello mit seinen tobenden Harlekinaden das Tüpfelchen auf dem i, so war Peter Felten als Pantalone das geheime Zentrum des Spiels: Mit Souveränität und Selbstverständlichkeit zeigte er Finesse im Maskenspiel. Axel Schwenk überzeugte als Brighella vor allem mit Körperlichkeit. Das „Zwischenfach“ der Caracteriste vertraten Benedikt Selzner (Silvio) und Roberta Ascani (Clarice), die köstliche Pointen zu setzen wussten. Für die „reale“ Welt der jugendlichen Liebenden waren Dietmar Bertram (Florindo) und die bezaubernde Ramona Marx (Beatrice) die Idealbesetzung; dass Bertram als Dottore zunehmend begeistern konnte, zeigt auch Scarellos und Steiners Geschick, Commedia-Novizen an das Spiel mit den Halbmasken heranzuführen. Anita Steiner setzte als Dienerin Smeraldina besondere Akzente: Sie war als Bindeglied der „modernen“ Welt (des Publikums) zur Commedia-Bühnenwelt angelegt, in die sie unversehens hineingerät - und aus der sie am Ende mit Truffaldino als Mitbringsel entflieht. (Allgemeine Zeitung Mainz-Kultur) "Der Diener zweier Herren"
Am Ende ist der Dumme der Schlaue
Cool-tur-Finale: Teatro d'Arte Scarello begeistert das Publikum in Rimbach mit Carlo Goldonis „Diener zweier Herren“Perfekte Besetzung: Das Teatro d'Arte Scarello begeisterte zum
Abschluss der Rimbacher Cool-tur mit „Der Diener zweier Herrn“ von
Carlo Goldoni.Die
Darstellung ist besser nicht möglich, die Besetzung perfekt. Das 1993
in Mainz gegründete Teatro d'Arte Scarello bietet das an Komplikationen
reiche Verwirrspiel mit dem Happy End geistreich und als Frontalangriff
auf die Lachmuskeln. Einfach fulminant. Dabei ist die
Botschaft Goldonis – im zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftigen Gehabe
der barocken Komödie aus dem Jahre 1745 – so aktuell wie eh und je:
Zwei Herren kann niemand dienen. Doch Truffaldino, so heißt der vom
Spiritus Rector des Teatro, Gian Andrea Scarello, meisterlich gespielte
Diener, schafft das zunächst sehr überzeugend und mit Erfolg. Aber es
wird, wie im richtigen Leben, auch auf der Bühne immer schwieriger. Am
Ende kommt immer alles ans Licht. Auch die originelle und
intelligente Inszenierung des Stücks durch die Theater-Mitbegründerin
Anita Steiner macht dem verblüfften Publikum deutlich, was das bei
allen Harlekin-Sprüngen unter Halbmasken inhaltlich Überzeitliche, ja
Moderne der Comedia dell'Arte aussagt: Die vermeintlich Dummen sind
doch meist die Schlauesten. Oder anders gesagt: Es kommt nicht in
erster Linie auf das Hirn, sondern auf das Herz an. Und da sind dann
auch schlaue Umwege erlaubt! „Hören auf sein Innerstes“, sagt Anita
Steiner, die als Dienerin Smeraldina ein sehr einfühlsames Bindeglied
der „modernen“ Welt (des Publikums) zur Commedia-Bühnenwelt ist, im
Interview mit dem ECHO. Truffaldino geht am Ende den richtigen Weg und
ist der Gewinner. Alle Paare kommen zusammen. Auch wenn das ein weiter
Weg ist und das Publikum viel Geduld braucht. Dafür hat es viel zu
lachen. Aber aller barocke Firlefanz des alten Venedigs überdeckt
nicht, dass Goldoni von Maestro Scarello überzeugend aktualisiert wird,
obwohl seine Regisseurin sich streng an die Originalübersetzung hält
und auch, anders als meist üblich, nur wenige Kürzungen vornimmt. Auf
der Bühne treibt das bunte Spiel derweil seinem Höhepunkt entgegen. Erst Hochwasser und
„Plitsch platsch“ des Truffaldino, dann Gondeln und Amore. Leidenschaft
und Lust, Betrug und Wahrheit, Komik und Tragik werden glänzend
untermalt mit adäquater Musik von Almut Schwab (Akkordeon) und Gabriela
Kaufmann (Saxofon und Klarinette). Schauspielerisch überragend ist
Hauptdarsteller Gian Andrea Scarello, meisterlich aber auch Peter
Felten als Pantalone, jener reiche venezianische Kaufmann, dessen
Tochter Clarice (gekonnt gespielt von Roberta Ascani) einem jungen
Geschäftspartner aus Turin versprochen war. Axel Schwenk gibt einen vor
allem körperlich überzeugenden Brighella. Benedikt Selzer spielt die
Rolle des Silvio einfach köstlich, Dietmar Bertram als Florindo und
Ramona Marx als Beatrice sind die Idealbesetzung der jugendlichen
Liebenden. Das vermeintliche Degenduell, eine Frau in
Männerkleidern, Briefe und viel Hunger, leiblich wie geistig,
Heiratsversprechen und Suizid-Gedanken, doch am Ende wird, wie gesagt,
alles gut. Was bleibt, ist die schlaue Erkenntnis, dass man als Diener
zweier Herren nicht nur zweifach essen und doppelten Lohn verlangen
kann. Wichtiger ist die Einsicht, was die Liebe alles ausrichtet. Doch
lässt Goldoni seinen Mimen verkünden: „Das ist noch gar nichts, die
Liebe kann noch viel mehr“. Warmer, dankbarer Beifall der
Lustspielbesucher waren der Lohn für ein wahrlich meisterliches Teatro
d'Arte Scarello. (Edcho-Darmstadt -Kultur) "Der Diener zweier Herren"
THEATER Teatro d’Arte Scarello glänzt mit Goldoni-Klassiker Einen Theaterspaß der Extraklasse servierte das Ensemble des Mainzer
Teatro d’Arte Scarello mit der Aufführung der Komödie „Der Diener
zweier Herren“ in der Loge.Zwei Vorstellungen und zwei Mal volles Haus: das Gastspiel des Teatro
d’ Arte Scarello aus Mainz auf Einladung der Volkshochschule und der
Gesundheit und Tourismus erwies sich als Publikumsmagnet. Bei der
Aufführung der Komödie „Der Diener zweier Herren“ war die Loge, die man
zu Recht als besondere Spielstätte für die besondere Kunst der Commedia
dell’Arte ausgesucht hatte, an beiden Abenden fast bis auf den letzten
Platz besetzt.Regisseurin Anita Steiner zeichnete auch für die Kostüme
verantwortlich und übernahm in der Aufführung die Rolle des
Kammermädchens Smeraldina, die sich wie zufällig in die Handlung des
Stückes verirrt. Steiner hat 1992 gemeinsam mit Gian Andrea Scarello,
der den smarten Diener Trufaldino spielte, das Teatro d’Arte Scarello
in Mainz gegründet.Die Zuschauer in der Loge erlebten einen rundum gelungenen Theaterspaß
mit einer spielfreudigen Truppe, die ihr Handwerk in Gestik und
Körpersprache perfekt beherrscht und Situationskomik zu zelebrieren
versteht. Die wunderbaren Kostüme vor der in leuchtendes Blau
getauchten Bühne, witzige Choreografien wie der rot-schwarze Pas de
Deux mit Regenschirmen etwa zwischen Pantalone und Dottore sowie die
Livemusik mit Akkordeon und Saxofon rundeten die kurzweilige
Inszenierung ab.(Allgemeine Zeitung Mainz-Kultur) "Der Diener zweier Herren"
Ein abendfüllendes Theaterstück mit Dialogen, pantomimischen Passagen und teils derber Komik. Gegliedert ist die Inszenierung durch schmissig-stimmungsvolle Mozart- Musik, ergänzt um farbige Percussions-Klänge...Gian Andrea Scarello setzt Glanzlichter an Slapstick-Komik in seiner Rolle als anarchisch-quirliger Arlecchino...Die Colombina wird bezaubernd und feurig verkörpert von Anita Steiner... (Rhein-Main-Presse-Feuiletton) “Pantalon und Colombine”
Gian Andrea Scarello, der im ehrwürdigen Flickenkostüm des Arlecchino und in der Verkleidung als orientalischer Prinz für einen Glanzpunkt der runden Ensembleleistung sorgt... Hervorragend ist auch die liebliche Colombine (Anita Steiner).Viel zum Gelingen trägt die Begleitung nach einem Musikfragment Mozarts bei (Dirk Dressler)...Neben den reichen Kostümen auf karger venezianischer Bühne ist es aber vor allem dem quiriligen Umgang mit Gesten und Sprache ...uns bewusst zu halten, dass die Commedia dell`Arte schon in der Ursprungskultur eine Kunst der Übersetzung war: eine exzellente Leistung. (Frankfurter Neue Presse -Feuilleton) “Pantalon und Colombine”
...Alles lebt von der Situationskomik und vom körperbetonten, oft tänzerisch choreographierten Spiel der Akteure...ihre Ausdrucksfähigkeit gründet in einer perfekten Körperbeherrschung...Abgerundet wird der vergnügliche Abend durch die leuchtenden Farben der Kostüme, das venezianische Blau der Bühne und natürlich durch Mozarts Musik,die hier für Flöte, Violine,Gitarre und Kontrabass arrangiert wurde.Dies wurde von Dirk Dressler geschickt besorgt..diese phantasievolle Inszenierung: eine echten Rarität... (MRZ Feuilleton) “Pantalon und Colombine”
...Nun, wie schrieb einst im Jahre 1783 Mozart in einem Brief an seinen Vater: “Der Tanzmeister hatte die Güte uns abzurichten, und ich sage Ihnen, wir spielten recht artig!” “Abgerichtet” hatte Maestro Scarello sein Ensemble wahrlich gut, doch artig -im heutigen Sinne- spielte es nicht.Temperamentvoll, spritzig,witzig,dynamisch- das sind Attribute, die auf jedes Mitglied der Gruppe und auf die Inszenierung zutreffen... die Darsteller spielten mit Leib und Seele ,immer bemüht, den Kontakt zum Publikum zu halten.Und dann natürlich die Musik:sie war das Sahnehäubchen auf dem Pudding.Leicht verspielte Mozartklänge, den Szenenabläufen perfekt angepasst...die vier Musiker begleiteten gekonnt das Geschehen “Pantalon und Colombine”-ein harmonisches Zusammenarbeiten zwischen Schauspiel und Musik,Mozart hätte seine Freude daran gehabt.... (Oberhessische Zeitung-Feuiletton) “Pantalon und Colombine”
Ein Ein-Frau Stück par exellence!Frenetischer Applaus danach für die “Komödiantin”.Wundervoll ihre Mimik zwischen Schalk und Verzweiflung, welchen Commedia dell`Arte Typus sie gerade verkörpert... (Main -Echo Aschaffenburg-Feuilleton ) “Die Komödiantin”
Anita Steiner gibt nicht nur jeder Figur Ihre unverwechselbare Farbe... hält immer die Anschlüsse zwischen den Szenen, verlässt auch beim raschen Umkleiden,selbst wenn sie für Augenblicke hinter dem Vorhang verschwindet, nie ihr Publikum,bleibt immer präsent.Steiner vermochte eine Aufführung lang die räumliche und zeitliche Distanz zum Faszinosum dieser alten Theatertradition im wahren Wortsinn zu “überspielen”. (Potsdam N.N.-Feuilleton) “Die Komödiantin”
Zauberhafte Masken und Kostüme ent- und beschlüpft Steiner,ebenso schell wie sie den unterschiedlichsten Figuren überzeugende Charaktere und Mimik verleiht!Dabei schafft sie den schwebenden Übergang nicht nur zwischen den zahllosen Commedia Figuren, sondern ebenso zwischen Musik, Pantomime, Tanz und ausdrucksstarken Schauspiel... (Rhein-Main Presse)“Die Komödiantin”
...und so bot Anita Steiner mit viel Improvisationgeschick und jeder Menge Humor...” "Doch während der Vorstellung sind wir Komödianten Geister, leichte Seelen”- ein Satz im Spiel:Wie wahr!Mit Leichtigkeit, scheinbar mühelos wechselte Anita Steiner nicht nur die Rollen der Menschen, die sie im Verlauf des Stückes darstellte, sondern tauschte auch unentwegt Kostüme, veränderte Stimme und Gestik ohne dabei das Spiel zu unterbrechen oder den Kontakt zum Publikum zu verlieren.Eine großartige Leistung,die sie in Zusammenarbeit mit Regisseur Gian Andrea Scarello zeigte, die mit begeistertem Applaus belohnt wurde. (Oberhessische Zeitung-Kultur)“Die Komödiantin
Wenn an Silvester auf den Fernsehsendern "Dinner for One" läuft, lacht ganz Deutschland mit. Doch den Hintergrund des englischen Kultsketches kennt fast niemand. Was es mit Sir Toby, Admiral von Schneider, Mister Pommeroy und Mister Winterbottom wirklich auf sich hatte, ist jetzt im "Loft " zu sehen. Das Teatro d`Arte Scarello inszeniert dort das klassische Geburtstagstreffen bei Miss Sophie. Ein bisschen erinnert sie an einen alternden Clown. In weitem, grün-geblümten Gewand und roten Pantoffeln trinkt Anita Steiner alias Miss Sophie ihren Morning-Tea. Zwischendurch klingelt es an der Tür und Gian Andrea Scarello bringt als Butler James Blumengrüße der Gäste, die am Abend zu ihrem 90. Geburtstag erwartet werden. "Ach, Sir Toby", erinnert sich die alte Dame, als sie eine Rose von ihm in der Hand hält. "Er war 21, ich war 18, als wir im Wintergarten Champagner tranken." Und getanzt hätten sie, versetzt sich die Greisin mehr als sieben Jahrzehnte zurück. Wie zur Bestätigung steppt James über die Bühne. Doch aus der Verbindung wurde nichts: "Als wir uns gerade küssen wollten, erwischte uns mein Vater und jagte Sir Toby davon", erzählt Miss Sophie.Warum sie auch keinen ihrer anderen Liebhaber heiratete, hat das Schauspieler-Duo ebenfalls recherchiert und in Szene gesetzt. Und natürlich darf auch der eigentliche Sketch mit James´ Kampf mit dem Tigerkopf, Admiral von Schneiders Hackenschlagen und der schrillen Stimme Mister Pommeroys nicht fehlen. Das Tournee-Theater wurde 1992 von Anita Steiner und Gian Andrea Scarello gegründet. Der Italiener kommt aus einer der letzten "Commedia dell`Arte"-Familien. Mit der Premiere von "Dinner for One" hat das Theater, das insgesamt zehn Mitglieder hat, sein neues Domizil in Finthen eingeweiht: Im Dachgeschoss der Borngasse 15 wird ab sofort geprobt und gespielt. (Rhein-Main Presse- Kultur)
...Wieso das exakt 250 Jahre alte Stück sich ungebrochener Beliebtheit auf der Bühne erfreut, wurde in der Inszenierung von Gian Andrea Scarello rasch deutlich: Die Charaktere waren’s, die den Reiz ausmachten. Und die lagen in den besten Händen.Allen voran bezauberte Anita Steiner in der Titelrolle, ideale Verkörperung der ebenso klugen wie charmanten Florentiner Gastwirtin, der die Herzen ihrer Verehrer so schnell zuflogen wie die des Publikums.Ein urkomisches Duo mühte sich so verzweifelt wie vergeblich um die attraktive Dame - der reiche Graf von Albafiorita, von Willi Forwick so hochnäsig wie blasiert gespielt; und der arme Marquis von Forlipopoli, den Peter Felten mit Mut zur Peinlichkeit gab. Weiße Schminke in den Gesichtern markierte vornehme Blässe und betonte die Erkenntnis, dass mit diesen Herren nicht viel los war.So wenig wie mit der dritten Adelsperson, dem Ritter von Ripafratta, mit Sonngard Dressler entgegen der Tradition burschikos als Hosenrolle angelegt. Sein frauenfeindliches Gebaren entpuppte sich als bloß aufgesetzte Attitüde, das Mirandolinas ehrgeizig eingesetzten Reizen nicht sehr lange widerstand. Als wären dies der möglichen Paarbildungen nicht genug, platzten überdies zwei Komödiantinnen (köstlich überkandidelt: Etta Streicher und Roberta Ascani) ins Geschehen, die sich als Gräfin und Baronin ausgaben und sich gleich mächtig an die Männer ranschmissen. Aber schließlich war’s die stillste aller Figuren, der treue Diener Fabrizio (pantomimisch stark: Axel Schwenk),der die Umworbene bekam...So turbulent die Handlung, so vielseitig die Darstellungsformen. Da wurde fröhlich gesungen, munter Deutsch mit Italienisch gemischt, mit Flaschen jongliert und mit Möbeln hantiert, dass es eine Lust war... In die Schlussworte klatschten die ersten Regentropfen, mischten sich indes bald mit dem prasselnden Beifall. (OFFENBACH-POST -Feuilleton) "Mirandolina"
" ...Die Stärke der Frauen...In dem Goldoni Stück Mirandolina,das jetz im Bürgerhaus Unterschleissheim im München in einer Produktion des Teatro d`Arte Scarello zu sehen war, geht es also um die stärke der Frauen. Die Inszenierung (Gian Andrea Scarello) mit wunderschöne Kostümen und sehr guten Schauspielern liess die Männer am Ende recht dumm aus der Wäsche schauen.Naturlich nur im Theater." (Süddeutsche zeitung - Kultur-Feullieton)"Mirandolina"
Bestes Sommertheater ging am Samstag über die Bretter des Dahner Theaters, als das Teatro d`Arte Scarello" mit Carlo Goldonis Komödie " MIrandolina" für zweieinhalb Stunden das Publikum begeisterte. In hervorragender Inszenierung durch den Namesgeber des Theaters Gian Andrea Scarello kam, echte mediterrane Theaterkost nach Dahn. Und diese war pikant gewürzt, delikat zubereit und leicht verdaulich. Zwei Name Stehen hier für ein Anliegen der deutschen Theaterszene, das geradezu Rarität geworden ist: Die Theaterlandschaft mit der Pflege klassischer Inszenierung ohne fragwürdige Modernismen zu bereichern und dies im Rückblick auf fast vergessene Theatertechniken bis hin zu Ihren Wurzeln.Einmal ist es das Multitalent Scarello und dann sein Pendant, die Schgauspielerin, Mitbegründerin des Theaters, Übersetzerin des Goldonischen Originalswerkes und Protagonistin des herrlichen Theaterspektakels "Mirandolina" , Anita Steiner....die Schauspielerinnen rissen sich bei der Uraufführungszeit um diese Rolle- fand in Anita Steiner eine Ausprängung, die wohl schwer zu übettreffen ist. Alle Facetten weiblicher Tricks spielt sie virtuos ...Alle Rollen waren maximal besetz, auch die beide Komödiantinnen die eine köstliche "Komödie in der Komödie" lieferten. Grossartig die Kostümierung aus der gleichen Zeit. (Rheinpfalz - Zeitung -Kultur) "Mirandolina"
...mit eine Neueninszenierung der komödie "Mirandolina" nach einer Übersetzung von Anita Steiner, die auch in die Rolle der hübsche Wirtin Mirandolina schlüpfte, ein komödiantisches Meisterwerk in eimaliger Wiedergabe auf die Bühne des Otfried-von-weissenburg-Theaters. Und beide, Gian Andrea scarello als Regisseur und Anita Steiner in der Hauptrolle, wurden geradezu komödiantischen Schatzgräbern. Zusammen mit dem kongenialen "rest" der Truppe kam eine Vorstellung zustande mit einem mimischen Niveau von seltenheitswert. Der besondere reiz lag dabei in dem hervorrangend herausgearbeiteten Charakter der Mirandolina....Die drei Aristokratischen Liebesriutter Graf von d`Albafiorita, Marquis von Forlipopoli und Ritter von Ripafratta buhlten in Dialogen gespickt mit ironischen Anspielungen auf den Adel und ergötzlichen Gags, dass es eine Wonne war.....die Kostüme nahmen sich aus wie von Feisten... (Pirmasenser Zeitung- Kultur) "Mirandolina" Am Wochenende konnte man in Finthen zwei besondere Bekanntschaften machen: zum einen mit der Theaterkunst von Luigi Pirandello; zum anderen mit einer neuen, kleinen Privatbühne. Mag das "LoftCulturHouse" des Teatro d´Arte Scarello lauschig und familiär wirken, so ist es doch hochprofessionell. Die Commedia dell´arte-Truppe um Gian Andrea Scarello und Anita Steiner ist vor allem außerhalb von Mainz als bisher reines Tournee-Theater bekannt; nun kann man sich freuen, dass sie sich den Luxus einer (un)regelmäßig bespielten kleinen Bühne leisten.Als Beitrag zum Kultursommer-Motto "Italien" wählte Scarello drei Einakter Pirandellos. Den Abend eröffnete der dramatische Monolog "Die Vernichtung des Menschen oder: Das Delikt des Herrn Petix". Dieses wird im Plädoyer einer Rechtsanwältin erörtert: Sonngard Dressler empfahl sich mit ihrer prononcierten Diktion und charismatischen Mimik/Gestik als beeindruckende Bühnen-Kraft.Nicht minder intensiv der folgende Dialog "Der Mann mit der Blume im Mund" im gleichen Ton der psychischen Ausnahmesituation. Im langen Spiel ohne Worte merkte man Scarellos Regie die Liebe zum kleinsten Detail an. Peter Felten "durchlebte" die Titelfigur am Rande einer tödlichen Krankheit und machte selbst bei seiner massigen Erscheinung die Gestik seiner Monologe zum graziösen "Tanz".Der dritte Teil, das Ensemble-Stück "Der Ölkrug", wechselte im Ton zur Volkstheater-Burleske und kam mit seinen (Arche-) Typen der Commedia dell´arte entgegen. Die Slapstick-Elemente wurden prompt genüsslich ausgespielt, allen voran von Anita Steiner als altersgebeugter wie starrsinniger Donna Lolò. (RHEIN-MAIN PRESSE-Feuiletton) (Drei Einakter von Luigi Pirandello)
...den Schalk im Nacken wirbelt die Truppe über die Bühne, die Freuden und Leiden des täglichen Lebens verkörpernd, zwar stark überzeichnend, doch niemals ins Vulgäre abtriftend. Ein Spass der Extraklasse, der den begeisterten Zuschauern einen aussergewöhnlichen Abend bescherte.Commedia dell`Arte in Perfektion. (ERBENHEIMER ANZEIGER-Feuilleton).”Arlecchino der Dieb von Venedig”
Scarello inszenierte einen Traum, aus dem wir auch nach drei Theaterstunden nur schwer erwachen wollten. (WUPPERTAL ZEITUNG-Feuilleton). “Ein Sommernachtstraum”
Das Teatro d`Arte Scarello begeistert mit einer glänzende Inszenierung...Eine hervorragende Ensembleleistung...authentische dell`Arte Komödianten... (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Feuilleton).“Ein Sommernachtstraum”
Cyrano von Bergerac war einfach genial! Grandioses Körpertheater zusammen mit der hohen Kunst des Wortes und der Poesie gingen so eine unvergleichliche Mischung ein, die einem immer wieder fast die Tränen in die Augen trieb...um es in zwei Worte zu kleiden: Grosses Theater! (MÜNCHENER MERKUR-Feuilleton).”Cyrano von Bergerac”
...bietet das Teatro d`Arte Scarello Commedia dell`Arte pur...was für eine hohe Perfektion der Improvisation hat diese Schauspieltruppe erreicht!” (FULDAER ZEITUNG-Feuilleton).”Cyrano von Bergerac”
Die bunten Kostüme und traditionellen Commedia-Verkleidungen sowie die musikalischen Einlagen machten das Spiel zu einem visuellen und akustischen Erlebnis...die beeindruckten Zuschauer dankte dem Teatro d`Arte Scarello mit tosendem Applaus. (FRANKENPOST-Feuilleton)”Cyrano von Bergerac”
“Die Schönheit von Vers und Bewegung...sehr gut gelingen die Fechtballade, die Backstubenpantomime, der Tanz des Arlecchino, und so manches Kabinettstückchen voller Übermut...eines Ensemble mit Spielfreude und Geschmack, das mehr bietet als nur “das Beste”. (FULDAER ZEITUNG-Feuilleton). “Cyrano von Bergerac”
...der Eingebildete Kranke von Molière stand auf dem Programm und das Publikum honorierte die Darbietung mit stehenden Ovationen. (SELIGENSTADT-ZEITUNG-Feuilleton). “Der Eingebildete Kranke”
..Molière, wie er wirklich war: derb und anarchisch...besonderes in der aus Pantomime, Mummenschanz und Sprachverwirrung zusammengebrauten Schlussfarce, führte die Truppe nochmals lustvoll Molières anarchischen Humor vor...Apropos Arlecchino: es war eine .hervorragende dramaturgische Idee, die Rolle der faden Tochter Louison einfach stillschweigend durch den furiosen Clown zu ersetzen...Nimmt man nun Tartuffe, den Eingebildeten Kranken, oder die Schule der Frauen, Scarello kann mit seiner Truppe eine jede dieser Komödien originaltreu auf die Bühne bringen. Bei so viele Plagiaten im Kulturbetrieb ist dies ein echter Lichtblick! (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Feuilleton). “Der Eingebildete Kranke”
“Ein überwältigendes Ereignis!”- die Begeisterung gilt einem äusserst ungewöhnlichen Theaterprojekt: einer so profunden wie erhellenden Inszenierung des “Eingebildeten Kranken” mit übersprudelnder Kreativität und frechem Witz. (MAINZER-ZEITUNG-Feuilleton). “Der Eingebildete Kranke”
dem Teatro d`Arte Scarello gelang diese derb-komische Farce brillant und es war höchst amüsant, wie treffsicher die Akteure den “Sonderfall” ewiger menschlicher Missstände darzustellen wussten. (KRONBERGER BOTE-Feuilleton) “Der Eingebildete Kranke”
...wenn eine solche famose Umsetzung bestimmter Schauspieltechniken der “Commedia dell`Arte” auf eine an sich schon lustige Komödie trifft, in der der Stand der Ärzte, der alles kann, nur nicht kurieren, ebensowenig ungeschoren davonkommt wie der,der Notare, dies alles noch dazu von einem kongenialen Musiker und Geräuschemacher untermalt wird, so ist ein Theatererlebnis der ganz besonderen Art garantiert. Und genau dies war das Gastspiel des “Teatro d`Arte Scarello” erwartungsgemäss auch dieses mal. (FREISINGER TAGBLATT-Feuilleton). “Der Eingebildete Kranke”
Zeitloses Drama als berührende Rockoper! «The Passion» ist eine Rockoper über das Ostergeschehen, die unter die Haut geht. Zu erleben ist das Musical derzeit in Bern. (Livenet - Kultur) "The Passion-Musical"
Durch Internationalität zeichnet sich insbesondere das Leitungsteam aus: Regisseur Gian Andrea Scarello stammt ursprünglich aus Italien, der musikalische Leiter Samuel Jonckheere aus Belgien, Choreografin Misato Heimann aus Japan. Durch sie ist auch der britische Tenorsänger Nicholas Morgan, der den Pilatus spielt, zur Produktion gekommen. Ihn spricht die im Musical erzählte Geschichte an: «Sie gibt viele Anreize zum Nachdenken.» Espace (Kultur)"The Passion-Musical"
In vierzehn szenischen Bildern und einem dynamischen Mix aus Pop,Rock und klassischer Musik, komponiert von Adrian Snell und Andy Portmann, erzählt das Musical «The Passion» die LeidensgeschichteJesu bis zur Auferstehung. Dabei wird das eigentliche Passions-geschehen in eine zeitgemässe Rahmengeschichte eingebunden, diein den 1960er-Jahren beginnt und endet und dazwischen in dieAntike abtaucht (Regie Gian Andrea Scarello). Das Ensemble mit über 70 Mitspielern, Sängern und Tänzern wird von einem zwanzigköpfigen Live-Orchester musikalisch unterstützt. (Bernerkultur) "The Passion-Musical"
Die Regie liegt in den Händen von Gian Andrea Scarello. Es gelingt ihm, mit einfachsten Mitteln und Requisiten, verschiedenste Situationsflächen entstehen zu lassen. Seine Charaktere sind stark und klar gezeichnet... Fazit des Abends: Absolut sehenswert - selten haben Geschichte und Ethik so viel Spaß gemacht. (Musicalzentrale) Musical Basileia
Basler Stadtmusical, das die Herzen von Musical-Fans höher schlagen lässt, wie die enthusiastische Standing Ovation am Ende der Vorführung im Volkshaus beweist. (Basellandschaftliche Zeitung) Musical Basileia
"Ein Musical , die man am liebsten am nächsten Morgen gleich nochmal sehen möchte und gleich nochmal im Radio hören würde (Badische Zeitung) Musical Basileia ..an Gian Andrea Scarello ist eine vielschichtige Inszenierung gelungen. Zeitlose Fragen werden im historischen Gewand gestellt, ohne dass das Mittelalterseine Fremdheit ganz verliert. Die Premièrenbesucher dankten den Aufführenden mit einer standing ovation. (Live-net)Musical Basileia
Inszeniert würde dieses spannende Musical von dem international renommierten Regisseur und Schauspieler Gian Andrea Scarello. Er gilt als Experte für die Inszenierung historischer Stoffe. Auf zahlreichen europäischen Bühnen hat Scarello Erfolge gefeiert und als künstlerischer Leiter des "Teatro d´Arte Scarello“ sein Publikum begeistert. Mit "Basileia“ ist es ihm gelungen, für eine dramatische Geschichte eine Form zu finden, die den Zuschauer verzaubert: temporeich und romantisch, spannend und geheimnisvoll. (Kulturforless) Musical Basileia